Förderdiagnostik

 

Frühzeitig handeln, um langfristige Folgen zu vermeiden

Viele Eltern fragen sich: Braucht mein Kind wirklich eine Diagnose? Ist es nicht normal, dass einige Kinder länger brauchen, um Lesen und Schreiben zu lernen? Wird es sich nicht von selbst legen? Diese Zweifel sind verständlich – doch die Erfahrung zeigt, dass Kinder mit anhaltenden Schwierigkeiten oft nicht einfach „aufholen“.

Ohne Unterstützung kann sich die Situation langfristig verschärfen. Die ständige Frustration durch Misserfolge hinterlässt Spuren: Ein Kind, das immer wieder scheitert, beginnt irgendwann an sich zu zweifeln. Bauch- und Kopfschmerzen, Schlafprobleme oder Lustlosigkeit können Anzeichen dafür sein, dass das Lernen zur Belastung geworden ist. Manche Kinder ziehen sich zurück, entwickeln Schulangst oder vermeiden schriftliche Aufgaben, wo immer es geht.

Doch Schreiben und Lesen sind nicht nur in der Schule wichtig – sie begleiten uns ein Leben lang. Ein Erwachsener, der nicht sicher mit Sprache umgehen kann, stößt im Alltag immer wieder an Grenzen: ob beim Ausfüllen eines Formulars, beim Verstehen von Verträgen oder einfach nur beim Verfassen einer kurzen Nachricht. Viele Betroffene entwickeln Strategien, um ihre Schwierigkeiten zu verstecken – mit Sätzen wie „Schreiben Sie das für mich, meine Handschrift ist unleserlich“ oder „Ich habe meine Brille vergessen“.

Warum frühe Förderung den entscheidenden Unterschied macht

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Unterstützung kann sich die Situation erheblich verbessern. Je früher eine gezielte Förderung beginnt, desto leichter kann ein Kind seine Fähigkeiten ausbauen und Selbstvertrauen entwickeln. Wichtig ist, individuell auf das Kind einzugehen, statt es in ein starres Schema zu pressen.

Daher empfehle ich im Vorfeld eine klinische Befunderhebung durch einen Psychologen – aber ich arbeite auch ohne formelle Diagnose. Ich weiß aus Erfahrung, dass eine Diagnose für viele Eltern abschreckend wirkt und Kinder schnell in eine Schublade gesteckt werden. Doch für mich steht nicht das Etikett im Vordergrund, sondern die Frage: Wie kann ich Ihr Kind bestmöglich unterstützen?

Gezielte Förderung statt Stigmatisierung

In meiner Arbeit setze ich auf eine pädagogische Diagnostik 

Die pädagogische Diagnostik ermöglicht es mir, ein maßgeschneidertes Training zu entwickeln, das gezielt auf die Stärken und Herausforderungen des Kindes eingeht. So entsteht für jedes Kind ein individuell abgestimmter Förderplan, der seine persönliche Entwicklung optimal unterstützt.  

Um geeignete Fördermaßnahmen auszuwählen, ist eine gründliche Abklärung der Lese- Rechtschreibschwierigkeiten und/oder Rechenschwierigkeit erforderlich, die eine umfassende pädagogische Diagnostik umfasst. Zu Beginn der pädagogischen Diagnostik führe ich ein ausführliches Anamnese- und Explorationsgespräch mit den Eltern. Anschließend erfolgt eine Abklärung durch normierte Tests, um die genauen Bedürfnisse des Kindes zu ermitteln und die richtige Förderstrategie festzulegen. 
Denn Lesen und Schreiben sind Schlüssel zur Welt – und jedes Kind verdient es, diese Tür mit Leichtigkeit zu öffnen 

Als Pädagogin mit einem Master in Bildungswissenschaften habe ich mich auf die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) und Rechenschwäche (Dyskalkulie) spezialisiert. Aktuell befinde ich mich in der Weiterbildung und absolviere einen Diplomlehrgang an der Proges Akademie Linz.
Es ist mir wichtig zu betonen, dass ich keine akademische Therapeutin für Lernstörungen bin und mich daher klar von Psychologen und dem psychologischen Dienst abgrenze. In meiner Arbeit liegt der Fokus auf individueller Förderung und praxisorientierten Lernmethoden, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Schülerinnen und Schüler abgestimmt sind. Klinische Befunde oder therapeutische Diagnosen gehören nicht zu meinem Leistungsspektrum.
Meine Arbeit basiert auf pädagogischen Methoden, die den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Stärken zu erkennen und ihre Lernblockaden zu überwinden. Dabei begleite ich sie mit Empathie und Geduld und biete ihnen ein unterstützendes Umfeld, in dem sie sich sicher fühlen können, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln.
Falls Sie Fragen zu meinem Angebot haben oder ein unverbindliches Gespräch wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!